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Blitzlicht einsetzen

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Das Blitzlicht gehört zu den Beleuchtungseinrichtungen in der Fotografie und ist für die Ausleuchtung des Motivs im Moment der Aufnahme zuständig.
Die Fehler bei missglückten Blitzaufnahmen sind vielfältig. Spiegelreflexkameras und größere Kompakt-Digitalkameras haben so genannte Pop-Up-Blitze, die in die Kamera integriert sind und einfach herausgeklappt werden. Diese Blitze leuchten größere Räume meist nicht weit genug aus, da ihnen die nötige Leistung fehlt. So entstehen Schatten an den Bildrändern. Die kleineren Kompakt Digitalkameras haben meist völlig unzureichende Blitze mit denen kaum eine angemessene Ausleuchtung erreicht werden kann.

Im laufe dieses Artikels werden die Fallen erläutert, die beim Einsetzen des Blitzes entstehen können und wie man sie vermeidet.

Diese Aufnahme wurde mit einem integrieten Blitzgerät gemacht. Deutlich ist hier zu sehen, das die Ränder des Bildes gar nicht richtig ausgeleuchtet werden. Dem Blitzgerät fehlt die nötige Leistung.
Diese Aufnahme wurde mit einem integrieten Blitzgerät gemacht. Deutlich ist hier zu sehen, das die Ränder des Bildes gar nicht richtig ausgeleuchtet werden. Dem Blitzgerät fehlt die nötige Leistung.

 

Arbeitsweise des Blitzlichtes

Die relativ kurze, blitzartige und starke Beleuchtung des Blitzes reicht nur aus, weil die kurze Belichtungszeit durch die Kamera effektiv genutzt wird. Um diese kleine Zeitspanne zu nutzen müssen die Kamera und der Blitz synchronisiert werden. Der Blitz muss genau in dem Moment ausgelöst werden, an dem der Kameraverschluss den Sensor bzw. Film vollständig freigibt. Diesen Zeitpunkt nennt man auch Blitzsynchronzeit.
Das Blitzlicht heutiger Elektronenblitzes liegt zwischen 5500 K und 6500 K. Dies ist ein neutrales weißes Licht, das dem Sonnenlicht sehr ähnlich ist. Wegen der fast gleichen Farbtemperatur lassen sich Sonnenlicht und Blitzlicht gut mischen.

Bei den meisten Kameras steuert die Belichtungssteuerung die Objektivblende und den Blitz an und ermittelt aus Blende und Lichtleistung des Blitzgerätes den optimalen Einstellungen für die nächste Aufnahme. Ohne diese Belichtungsautomatik müsste man auf Tabelle, Erfahrungswerte und Belichtungsmesser vertrauen, wobei die optimale Einstellung nur recht selten getroffen werden würde. Systemblitzgeräte sind eng an Spiegelreflexkameras eines Herstellers angelegt und bieten eine große Hilfestellung für den Fotografen. Sie passen die Blitzleistung und die Blende an die Lichtsituation an, wobei auch Lichtstimmungen berücksichtigt werden.


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