Panoramafotos - EBV - PAGE 2 - Digitalfotos Tipps, Tricks & Tutorials

Panoramafotos

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2. Schritt - Auswahl der Aufnahmen und Anpassen der Ausrichtung

Nachdem nun die Digitalbilder aufgenommen wurden, werden die Digitalbilder in die Panorama Software  geladen. Bevor man die Bilder importiert sollte man sich die Einzelaufnahmen anschauen, um verwackelte oder unbrauchbare Aufnahme auszusortieren. Falls man das Motiv mehrfach abgelichtet hat sollte man sich die besten Aufnahmen heraussuchen.
Bei den meisten Panorama Programmen müssen die Bilder in einer bestimmten Reihenfolge importiert werden. Falls die Reihenfolge nicht eingehalten wird kann der Algorithmus die passenden Bilder eventuell nicht finden. Also achten Sie darauf, das die Bilder von links and rechts importiert werden, dies ist die Standard Reihenfolge, die die meisten Programme erwarten. Eine Ausnahme ist hier das Programm "Autostitch",  das sogar mehrreihige Panoramen zusammenfügt, wobei die Bilder in einer beliebigen Reihenfolge vorliegen können.

 
3. Schritt -  Manuelles oder automatisches Zusammenfügen der Einzelaufnahmen
Die Kontrollpunkte zum Zusammenfügen von Einzelaufnahmen könnten automatisch oder auch manuell gesetzt werden.
Die Kontrollpunkte zum Zusammenfügen von Einzelaufnahmen könnten automatisch oder auch manuell gesetzt werden.
 

Die importierten Digitalbilder werden nun mittels der Panorama Software zusammengefügt. Dieser Verarbeitungsschritt kann sowohl manuell als auch automatisch durchgeführt werden. Wenn die Aufnahme der Bilder mit Hilfe eines Stativs gemacht wurde, dann sollten hier keine Probleme auftreten und das Panorama kann automatisch zusammengesetzt werden. Die Panorama Software vergleicht dazu immer zwei Bilder und setzt so genannte Kontrollpunkte, die in beiden Aufnahmen vorhanden sind. Dementsprechend wie die Kontrollpunkte gesetzt sind, werden die Bilder transformiert, um eine Deckung zwischen den Kontrollpunkten zu erreichen.
Falls die Aufnahmen freihändig gemacht wurden, kann es zu starken Abweichungen kommen, die die Software nicht automatisch verarbeiten kann. Um die Bilder trotzdem noch zusammensetzen zu können, kann oder muss man die Bilder manuell verschieben, um eine ideale Deckung und damit exakte Nahtstellen zu bekommen.


4. Schritt - Eingabe von Kamera und Objektivdaten

Die benötigten Kamera Modell- und Objektivdaten werden von fast allen Panorama Programmen automatischen aus den EXIF Daten extrahiert. Allerdings müssen bei älteren Bildern oder bei fehlenden EXIF Markern, diese Daten manuell eingegeben werden. Die Panorama Software benötigt diese Daten um die anschließende Projektion korrekt durchzuführen. Eventuell muss hier noch zusätzlich der vertikale Neigungswinkel angegeben werden. Glücklicherweise verfügen fast alle Panorama Programme über eine  Kameradatenbank, so dass Sie die Objektivparameter nicht manuell eingetragen werden müssen. (Hier für müsste man eigentlich alle Bedienungsanleitungen zur Hilfe nehmen, d.h. Kamera und Objektiv)


5. Schritt - Auswahl der Projektionstyps

Es gibt eine Vielzahl von Projektionsarten für Panoramen, die eine unterschiedliche Betrachtungsweise ermöglichen. Hier sind die wichtigsten drei aufgeführt. In ihrer Panorama Software müssen Sie eine Art angeben, um die endgültige Transformation durchzuführen.

 

  • Zylindrische Panoramen

Bei zylindrischen Panoramen befindet man sich im Zentrum eines Zylinders, auf den die Umgebung projiziert wird. Die horizontale Projektion ermöglicht einen Blickwinkel von 360°, wobei die vertikale Projektion das Blickfeld eingeschränkt.

 

  • Sphärische Panoramen


Bei sphärischen Panoramen befindet sich im Mittelpunkt einer Kugel, auf deren inneren Oberfläche die Umgebung abgebildet wird. Somit bietet diese Projektion einen Rundblick von 360° (horizontal) und 180°(vertikal), in dem man auch senkrecht nach oben und senkrecht nach unten sehen kann.

 

  • Kubische Panoramen

Bei kubischen Panoramen befindet man sich im Zentrum eines Würfels, auf dessen 6 Seiten die Umgebung mit einem Blickwinkel von jeweils 90°, horizontal und vertikal, projiziert wird. Dies ermöglicht ebenfalls wie beim sphärischen Panorama ein Blickfeld von 360° (horizontal) und 180°(vertikal).

Das Programm PTGui verfügt über Hilfslinien, die ein verzerren von Strukturen verhindern, wie hier den Horizont.
Das Programm PTGui verfügt über Hilfslinien, die ein verzerren von Strukturen verhindern, wie hier den Horizont.

Ebenfalls kann man bei einigen Panorama-Programmen wie "PTGui" horizontale und vertikale Linien festgelegen, um  Verkrümmungen und Verbiegungen zu vermeiden, die Gebäude oder andere Strukturen beeinflussen.


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