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Panoramafotos

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Kennzeichnend für  Panoramabilder ist  die Abdeckung eines großen Betrachtungswinkels, dabei kann die Abbildung bis zu 360 Grad betragen. Diese spezielle Art von Panoramabildern  wird auch als Rundbild bezeichnet. Panoramen werden oft für die Abbildung von Architektur, Städten, Natur und Landschaften herangezogen. Die Erstellung von Panoramabildern wird heute durch die Digitalfotografie geprägt. Ein Vorteil der Digitalfotografie ist, das beim Erstellungsprozess mit Hilfe von Software noch Einfluss auf das Aussehen, die Farbe und vieles mehr genommen werden kann.

Fertiges zurechtgeschnittendes Panoramabild (Hongkong) mit angepassten Sättigungswerten und Belichtungskorrektur. Dies ist das Endresultat nach der Bearbeitung durch ein Panorama-Programm und einer Bildbearbeitungssoftware.
Fertiges zurechtgeschnittendes Panoramabild (Hongkong) mit angepassten Sättigungswerten und Belichtungskorrektur. Dies ist das Endresultat nach der Bearbeitung durch ein Panorama-Programm und einer Bildbearbeitungssoftware.

Bevor es die Digitalfotografie gab, musste man technisch aufwändige und teuere Panorama-Fotoapparate verwenden, um Panoramafotos zu machen. Die heute kostengünstigen Digitalkameras liefern die Einzelbilder, die dann durch einen PC und spezieller Software verknüpft werden. Panoramabilder können ebenfalls mit speziellen Objektiven (Fischaugenobjektiv, auch Fish-Eye genannt) oder Spiegeln (zum Beispiel kugelförmigen Spiegeln) aufgenommen werden. Die Panorama Software erledigt danach die eigentliche Arbeit und entzerrt die Bilddaten. Diese Methode umgeht das Zusammenfügen von Einzelbildern und schließt somit mögliche Fehlerquellen aus.

Die digitale Fotozusammensetzung mittels einer Panoramasoftware erlaubt dem Fotografen Bilder zu erzeugen, die eine höhere Auflösung besitzen und/oder einen größeren Betrachtungswinkel haben, als es mit einer digitalen Kamera möglich ist oder deren Objektiven. Die fertigen zusammengesetzten Bilder wirken dramatischer und ermöglichen detaillierter Abzüge.
Allerdings erhält man ein nahtloses Ergebnis nicht durch einfaches Aneinanderfügen von Bildern. Es muss die Perspektive korrigiert werden, die Linsenabweichung, die perfekt passende Pixel identifiziert werden und ein weicher Übergang an der Nahtstelle der Bilder erreicht werden.

 

Vorteil von Panoramen

Panoramafotos können in vielen Bereichen der Fotografie eingesetzt werden um:

  1. Einzelaufnahmen eines großen Objekts zusammenzusetzen (Architekturfotografie)
  2. Landschafen auf natürliche Weise darzustellen (Naturaufnahmen, Städteaufnahmen) durch die breite Darstellung der Aufnahme
  3. Bildauflösungserhöhung durch Verbindung von mehreren Aufnahmen

Die Panoramen können nicht nur in der horizontalen Achse verbunden werden, sondern auch vertikal, um hohe Bildmotive abzulichten. Außerdem erlauben einige Panoramaprogramme das erstellen von Multireihen Panoramen, die sowohl horizontal als auch vertikal verknüpft werden.


Panorama Software

Zum Zusammensetzen der Bilder wird eine Panoramasoftware benötigt. Diese Software wird auch als Stitch-Programm oder „Stitcher“ bezeichnet (englisch „stitch“ - bedeutet "nähen" oder "zusammenheften"). Das Zusammenfügen der Einzelaufnahmen, auch Stitching genannt, kann automatisch durch die Software erfolgen oder auch manuell vorgenommen werden. Die Umwandlung der Einzelaufnahmen erfolgt mit speziellen Algorithmen, die das abgebildete Objekt in ein einziges Panoramabild verwandelt.

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