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Nachtaufnahmen

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Die Nachtfotografie ist im Bereich der Themenfotografie angesiedelt und widmet sich der Fotografie bei geringen Lichtverhältnissen, wie in der Dämmerung und dem Anbruch der Nacht. Die Motive werden durch Langzeitbelichtungen von wenigen Sekunden bis Minuten abgelichtet. Ein ähnliches fotografisches Gebiet ist die Astrofotografie.

Kontrastreicher Himmel während der blauer Stunde
Kontrastreicher Himmel während der blauer Stunde

Die Nachtaufnahmen sollten am besten während der Dämmerung gemacht werden, diese Zeit wird auch poetisch gesprochen als blaue Stunde bezeichnet wird. Zu dieser Zeit ist es zwar schon recht dunkel geworden, aber durch das Restlicht hat der Himmel eine deutliche blaue Färbung und besitzt noch eine deutliche Zeichnung. Bei Aufnahmen, die nach der Dämmerung gemacht werden erscheint der Himmel dagegen nur schwarz und konturlos.


Schwierigkeiten bei der Nachtfotografie

Probleme in der Nachtfotografie gibt es genauso wie in anderen Bereichen der Themenfotografie. Bei der Nachtfotografie können folgende Probleme auftreten:

  • Überstrahlung von einzelnen Objekten mit Einfluss auf das Gesamtbild
  • Unschärfe, die durch eine fehlende stabile Unterlage oder Stativ erzeugt wird
  • Auftreten von Hotpixeln und Bildrauschen

 

Problem: Überstrahlung

Das größte Problem bei der Nachtfotografie sind Überstrahlungen, wie z.b bei einer Nachtaufnahme in der die Straßenbeleuchtung, die einzige Lichtquelle ist. Der Bereich der Laterne wird dabei meistens übermäßig stark belichtet und verzerrt das Umfeld, wobei andere Bereiche leicht unterbelichtet sind.

Hilfe bei Überstrahlung

Um eine Überstrahlung zu Vermeiden sollten verschiedene Belichtungsreihen gemacht werden, um die optimale Belichtung für das Motiv zu ermitteln. So kann die Überstrahlung auf ein Minimum vermindert werden. Nachteil der Methode ist natürlich, das sich die Überstrahlung nicht völlig eliminieren lässt.

Das DRI Verfahren (Dynamic Range Increase) bietet eine bessere Methode, um die lästige Überstrahlung völlig auszuschließen. Als Quelle für das DRI Bild dienen mehrere Bilder, die mit Hilfe von einer Bildbearbeitungssoftware zusammengefügt werden. Jedes einzelne Bild besitzt einen nur geringen Kontrastumfang, aber das Resultat der elektronischen Bildverarbeitung (EBV) ist ein Bild mit einem starken Kontrast. Die Bilder müssen dafür exakt deckungsgleich sein und bei verschieden Belichtungszeiten gemacht werden. Hier könnte leicht ein verwackeln zu einer Unschärfe führen.


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