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Makroaufnahmen

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Tipps für Makroaufnahmen im Allgemeinen

Damit die Makroaufnahme zu einem gelungen, scharfen Foto wird, sollte man einige Dinge beachten, die dabei helfen können ein gutes Foto zu machen. Hier ist eine kleine Auswahl zusammengestellt, die die wichtigsten Themen und Tipps beschreibt:

  • Bei dieser Aufnahme wurde eine sehr kleine Blende verwendet. Die Schärfe zieht sich über das ganze Motiv, so das alle Teile deutlich zu sehen sind. Diese Methode wird oft in der Produktfotografie verwendet. Die Aufnahme wurde in einem Lichtwürfel mit Hilfe eines Stativs gemacht.
    Bei dieser Aufnahme wurde eine sehr kleine Blende verwendet. Die Schärfe zieht sich über das ganze Motiv, so das alle Teile deutlich zu sehen sind. Diese Methode wird oft in der Produktfotografie verwendet. Die Aufnahme wurde in einem Lichtwürfel mit Hilfe eines Stativs gemacht.
    Aufgrund der hohen erforderlichen Schärfentiefe bei der Makroaufnahmen (wie auch in bei der Produktfotografie) und der daraus resultierender langer Belichtungszeit ist ein stabiles Stativ während der Aufnahme unverzichtbar.  Mit Hilfe eines Fernauslöser oder Selbstauslöser vermeidet man zusätzliche Erschütterungen beim Auslösen, die die Aufnahme stören könnten. Um die hohe Schärfentiefe zu bekommen wählt man immer die möglichst kleinste Blende (hohe Blendenzahl).

 

  • Bei Nahaufnahmen wird meist eine optimale Schärfe erwartet, die das Objekt von vorn bis hinten völlig klar auszeichnet. Um dies zu erreichen sollte man so stark wie möglich abblenden, um ein hohe Schärfentiefe zu erreichen. Allerdings kann es bei einer sehr starken Vergrößerung sein, das die Schärfentiefe bei größtmöglicher Abblendung nicht mehr das ganze Motiv scharf bedeckt. Die Schärfentiefe ist nur auf einen bestimmten Bereich beschränkt, so dass man die wichtigen Details des Objekts fokussieren sollte. Die Auswahl wird hier vom Fotografen getroffen unter Berücksichtigung der schönsten Details.

 

  • Die Digitalkamera selber kann auch eine Unschärfe erzeugen, da sie beim Auslösen des Fotos Erschütterungen erzeugt. Die Erschütterungen werden von der Bewegung des Spiegels bei Spiegelreflexkameras erzeugt und dies führt zu einer Verwackelungsunschärfe bei Makroaufnahmen. Das Problem der Vibrationen kann durch eine Spiegelvorauslösung vermieden werden. Diese Einstellung ist mittlerweile Standard bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras. Die Kamera klappt dabei vor der Belichtung den Spiegle nach oben und gewährt der Kamera eine kurze Beruhigungszeit, die dazu verwendet wird die Vibrationen abklingen zu lassen. Erst danach wird der Verschluss geöffnet.

 

  • Man sollte auch bei Tageslicht den Blitz verwenden, da die Motive optimal ausgeleuchtet werden sollten und eine Makroaufnahme sehr viel Licht benötigt. Falls der Kameraabstand zum Objekt sehr kurz ist kann dies eventuell schlecht ausgeleuchtet sein. In diesem Fall macht es keinen Sinn den eingebauten Blitz zu verwenden. Hier sollte man das Umgebungslicht verwenden, das eventuell durch Reflektoren verstärkt wird. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von einem externen Blitzsystem oder von Tageslichttaschenlampen, die ebenfalls gute Ergebnisse liefern.

 


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