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Gebäude Fotografie

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Der Mensch in moderner Architektur

Ein weiterer Einfluss, Stilmittel oder eine Variation bei Aufnahmen von moderner Architektur kann das Stadtleben sein, das durch die Menschen der Stadt, die in ihr leben, geprägt wird. Menschenmassen in Bahnhöfen, Märkten oder Einkaufspassagen können Bildern das Gefühl von Bewegung und Stadtleben einhauchen. Ebenfalls wird durch die Menschen ein Maßstab gesetzt und Größenverhältnisse  werden durch sie klar herausgestellt. Eine Gruppe von Touristen oder Geschäftsleuten bieten somit einen Maßstab zum Gebäude im Hintergrund und können gleichzeitig noch die Intention des Fotos verstärken.


Nachtaufnahmen

Die modernen Städte mit ihren unzähligen Gebäuden erwachen nachts erst richtig zum leben, wobei sie von Neonreklamen, Strassenlampen und von anderen Gebäuden angestrahlt werden. So bildet sich die Charakteristik des Gebäudes erst richtig aus. Bei Nachtaufnahmen sollte man unbedingt ein Stativ benutzen.


Die richtige Perspektive finden

Das Foto zeigt ein Gebäude auf der Murano Insel in Venedig. Das obere Bild ist das Original Foto. Darunter befindet sich die korrigierte Fassung, die mit PTLens bearbeitet wurde. Man siehr deutlich bei dieser Aufnahme, das die untere Ebene, wo das Gebäude darauf errichtet wurde nun viel gerade aussieht. Die Linie ist nicht so gekrümmt wie im Bild oben. Das letzte Foto zeigt in den Unterschied zwischen den beiden Foto. Dabei stellt sich klar herraus, das die Korrektur nicht nur auf die äußeren Bereichen reduziert ist. Es werden auch Korrekturen durch die Software im Zentrum des Bildes vorgenommen.
Das Foto zeigt ein Gebäude auf der Murano Insel in Venedig. Das obere Bild ist das Original Foto. Darunter befindet sich die korrigierte Fassung, die mit PTLens bearbeitet wurde. Man siehr deutlich bei dieser Aufnahme, das die untere Ebene, wo das Gebäude darauf errichtet wurde nun viel gerade aussieht. Die Linie ist nicht so gekrümmt wie im Bild oben. Das letzte Foto zeigt in den Unterschied zwischen den beiden Foto. Dabei stellt sich klar herraus, das die Korrektur nicht nur auf die äußeren Bereichen reduziert ist. Es werden auch Korrekturen durch die Software im Zentrum  des Bildes vorgenommen.

Viele architektonisch interessante Objekte wie Kirchen oder Wolkenkratzer sind um ein vielfaches höher als der Fotograf. Das Motiv lässt sich nur durch neigen der Digitalkamera erfassen. Durch diese Perspektive kommt es zu Verzerrung, die im Digitalfoto deutlich zu sehen sind. Man kann diese Verzerrung vermeiden in dem man von einem höher gelegenen Punkt aus das Foto macht. Allerdings ist dies nicht immer möglich. Ebenso kann man die Verzerrung mit Hilfe einer Bildarbeitungssoftware korrigieren. Dazu stellt zum Beispiel Photoshop die Funktionen "Perspektivisch verzerren", „Verbiegen“ und "Distorsion" bereit. Ein weiteres erwähnenswertes Programm ist „PT Lens“. Das Programm liest die EXIF Werte aus und kann das Digitalfoto passend zur verwendeten Linse korrigieren.
Ein Vorteil der Gebäudefotografie ist, dass sich die Gebäude nicht bewegen. Man hat genug Zeit für Belichtungsreihen und der Suche nach dem perfekten Standort. Wenn der Standort erst einmal gefunden ist, dann kann man mit der richtigen Einstellung experimentieren, um Verschlusszeit, Blende und Bildausschnitt zu wählen.


Fazit

Der schwierigste Teil beim fotografieren von Architektur und besonders bei Touristen begehrten Motiven sind die Touristen selber. Es ist sehr schwierig ein Bild zu machen, wenn Tagsüber sich immer Touristen vor dem Objekt bewegen. Allerdings kann man heutzutage auch sehr leicht ein perfektes Bild erzeugen, in dem man störende Objekte einfach retuschiert, aber das kostet viel Zeit.

  

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